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Text File  |  1987-04-21  |  6.3 KB  |  135 lines

  1.  
  2.                                   Editor
  3.                                 ==========
  4.  
  5. "Jeder Mann muß im Laufe des Lebens ein Kind bekommen, einen Baum
  6. gepflanzt und einen Editor programmiert haben."
  7. (Entsprechendes für jede Frau, natürlich!)
  8.  
  9. Von vornherein stelle ich klar, daß ich keinerlei Verantwortung für
  10. Schaden übernehme, den dieses Programm anrichtet. Ich glaube jedoch
  11. nicht, daß es bei korrekter Anwendung zu Katastrophen kommen wird.
  12.  
  13. Sorry, dieser Editor sollte nicht nur ein Editor sein, sondern der
  14. Startpunkt zu einem größeren Projekt, zu dem es nun aus Zeitmangel
  15. nicht kommen wird. Nun ist er fertig, Public Domain und für mich
  16. nützlich. Warum benutze ich nicht Tempus? Der einfache Grund ist,
  17. daß Tempus zu viel Platz benötigt und zu viel im System rumpfuscht.
  18. Außerdem hat dieser Editor einige Extras, die ich nicht mehr missen
  19. möchte. Diese sind:
  20.  
  21. - Konfigurationsdatei, die es erlaubt, genau an der Stelle weiter-
  22.   zuarbeiten, an der der Editor das letzte Mal beendet wurde.
  23. - Formatierung (Umbruch) von Blöcken und Abschnitten.
  24. - Verbraucht weniger als 70 KByte plus Texte.
  25. - Aufruf von TOS- und GEM-Programmen.
  26. - Ausreichend schnell.
  27. - Mit ALT-Ziffern können Sonderzeichen abgerufen werden.
  28. - Wordwrap
  29. - Löscht Leerzeichen am Ende einer Zeile auf Wunsch
  30. - Vollschirmfenster ohne Randelemente auf Wunsch.
  31. - Läuft auf allen TOS-Rechnern.
  32. - Resource eingebaut.
  33.  
  34. Falls Sie dieses File nicht mit EDITOR.PRG lesen, sollten Sie nun das
  35. Programm starten und mit "File/Load File" im Menü dieses File laden.
  36.  
  37. Fertig? Ok!
  38.  
  39. Da Sie sicher wissen, wie ein Editor funktioniert, beschränke ich mich
  40. auf die Besonderheiten. Natürlich können Sie mit den Cursortasten im
  41. Text umherblättern. Probieren Sie die Tasten auch mit Shift und
  42. Control! Übrigens löscht Control-Backspace eine ganze Zeile. ALT in
  43. Verbindung mit Zifferntasten auf der numerischen Tastatur ermöglicht
  44. wie bei MS-DOS die Eingabe von Zeichen über deren dezimalen ASCII-Code.
  45. So gibt ALT-1-3-0 das Zeichen é ein. Übrigens vertauscht der Editor
  46. β und ß (die auf dem Atari gleich aussehen, aber auf jedem Drucker
  47. kommt das zweite Zeichen, eingegeben mit ALT-1-5-8, als Peseta-Zeichen
  48. heraus).
  49.  
  50. Das Menü "File" bietet hier nichts besonderes, außer "Delete ...", mit
  51. dem Sie ein File löschen können. Sie können mit diesem Editor bis zu
  52. 4 Texte gleichzeitig laden und bearbeiten. Übrigens speichert auch
  53. CNTR-S den Text ab. Zu bemerken sind noch die verschiedenen Formate
  54. beim Formatieren von Disketten. "Spiral" sollten Sie nur ab TOS 1.4
  55. wählen! Fastload beruht auf einem Trick, von dem ich nicht weiβ, ob er
  56. auf allen ST's funktioniert. Auf jeden Fall erzeugen alle Formate
  57. astreine DOS-Disketten. Allerdings kommen manche PCs nur mit "Normal"
  58. formatierten Disketten zurecht.
  59.  
  60. Im Menü "Options" hingegen sehen Sie zuoberst den Punkt "Show file
  61. sizes". Diesen Punkt erreichen Sie auch mit der HELP-Taste. Neben der
  62. Größe wird hier auch die Größe des Reservebereiches und der Lücke
  63. bekanntgegeben. Jedes größere File wird mit einer Lücke abgespeichert,
  64. um Zeit zu gewinnen, wenn Zeichen einzufügen sind. Ein "*" vor dem
  65. Namen bedeutet, daß der Text verändert wurde.
  66.  
  67. Der nächste Punkt "Parameter" bringt einige Möglichkeiten.
  68.  
  69. - Full Window: Probieren Sie am besten aus. Na, wie sieht das aus? Nun
  70.   können Sie nur noch mit den Cursor-Tasten (evtl. mit Shift und Control)
  71.   im File umherblättern.
  72. - Delete Trailing Blanks: Falls dies an ist, werden in jeder Zeile die
  73.   Leerzeichen am Ende gelöscht.
  74. - Linelength: Wird zum automatischen Formatieren benötigt.
  75. - Word wrap: Danach führt der Editor automatisch einen Zeilenumbruch
  76.   aus, wenn die Zeile zu lang wird (abhängig von "Linelength").
  77.   
  78. Die anderen Punkte sollten klar sein.
  79.  
  80. "Config save" ist eine Option, die es Ihnen erlaubt beim Verlassen des
  81. Editors automatisch ein File EDITOR.CFG anzulegen. Beim nächsten Start
  82. des Editors werden alle Texte wieder eingeladen, und Sie können an der
  83. Stelle weiterarbeiten, an der Sie aufgehört haben. "Make editor.cfg"
  84. erstellt eine Konfigurationsdatei mit der gerade aktuellen Einstellung
  85. und den gerade geladenen Texten.
  86.  
  87. "Execute GEM" und "Execute TOS" rufen GEM- bzw. TOS-Programme auf.
  88. GEM-Programme sind dabei an der Endung .PRG erkennbar. "Arguments?"
  89. erlaubt Ihnen Argumente mitzugeben (wie bei TTP-Programmen).
  90.  
  91. "Always make DUP" ist eine Option die bewirkt, daß Duplikate von
  92. Dateien erstellt werden, bevor diese gesichert werden. Ansonsten
  93. werden Dateien beim Abspeichern ohne Rückfrage überschrieben.
  94.  
  95. "Cycle Windows" wechselt genau wie F7 und Control-W von Fenster zu
  96. Fenster.
  97.  
  98. Im Menü "Blocks" befinden sich die Blockbefehle. Blöcke können
  99. zwischen Dateien verschoben , oder von Text zu Text kopiert werden.
  100. Übrigens kann der Anfang und das Ende eines Blockes durch Doppelklick
  101. mit der Maus gesetzt werden. Unter "Format" verbirgt sich eine
  102. Besonderheit. Damit lassen sich Blöcke oder Absätze umbrechen. Ein
  103. Absatz geht von der aktuellen Cursorposition bis zur nächsten Zeile,
  104. die mit einem Leerzeichen oder einem Tabulator anfängt. Der Absatz
  105. wird umgebrochen, wenn kein Block definiert ist. Mit UNDO können Sie
  106. das Löschen eines Blockes rückgängig machen, ebenso das Löschen einer
  107. Zeile.
  108.  
  109. Im Menü "Search" sind die üblichen Such- und Ersetzeoptionen
  110. verborgen. Dabei kann als Besonderheit der Spaltenbereich
  111. eingeschränkt werden. Die Option "Ignore Case" funktioniert auch für
  112. die deutschen Umlaute! Auβerdem können Sie beliebige ASCII-Zeichen,
  113. deren Hexadezimalcode sie kennen, in den Such- oder Ersatzstring
  114. einfügen, in dem Sie die Notation \x?? verwenden, wobei ? für 0-9
  115. oder A-F steht. Z.B. sucht "Ren\x82" nach "René". Analog kann der
  116. dezimale Code mit \d??? eingegeben werden, wobei ? für 0-9 steht.
  117.  
  118. "Set 1" usw. setzt Markierungen im Text, die dann mit "Goto 1" usw.
  119. angesprungen werden können. "Goto Line" macht das, was man sich
  120. darunter vorstellt. Auβerdem ist dies eine Möglichkeit die aktuelle
  121. Zeile herauszufinden.
  122.  
  123. Im Menü "Print" kann der Text aus dem Editor heraus gedruckt werden
  124. (oder auch nur ein evtl. definierter Block). Es findet hier keine
  125. Übersetzung der Zeichen statt.
  126.  
  127. Viel Erfolg mit diesem Editor wünscht Ihnen der Programmautor.
  128. Senden Sie Bemerkungen und Wünsche (Nein, den Source-Code gebe ich nicht
  129. her!) an
  130.  
  131. Dr. René Grothmann
  132. Grafenwerderstr. 14
  133. 8059 Wörth
  134.  
  135.